
Mind Mapping gehört zu den Kreativitätstechniken, die sowohl individuell als auch in Gruppen, die Sammlung von Ideen/ Themenfeldern etc. befördern können. Ein praktisches Beispiel finden Sie in unserem Einführungskapitel. Mind Mapping können Sie sowohl auf einem Blatt Papier oder an einem Flipchart als auch am Computer (am schnellsten mit spezieller Software) durchführen.
Hier eine kurze Anleitung:
- Beginnen Sie in der Mitte des Blattes/ Bildschirms. – In die Mitte gehört der zentrale Punkt/ das Thema, um das alles kreist.
- Von da aus zeichnen Sie für jeden weiteren Hauptpunkt einen Ast.
- Unterpunkte werden in beliebiger Strukturierung an den einzelnen Ästen angefügt.
- Schreiben Sie deutlich und nur wenige Worte (keine ganzen Sätze!)
- Benutzen Sie Farben, Symbole, Pfeile...
Jedes Mind Map ist einzigartig! Wichtig ist die nichtlineare Visualisierung von Themenfeldern. Übrigens eignet sich diese Technik auch für Ihre ganz persönlichen Notizen z.B. bei einer Tagung.
Im Folgenden stellen wir Ihnen eine Anleitung zum Erstellen eines Mind Map über die Aufgaben und Wissensgebiete in einer Gruppe vor:
Ziel:
Bewusstmachen der einzelnen notwendigen Wissensgebiete des Teams, indem die zu bewältigenden Aufgaben benannt werden sowie das dafür benötigte Wissen.
Methode:
Mind Map = Assoziatives Zusammentragen aller Aufgabenbereiche der Gruppe.
Vorgehen:
Jedes Teammitglied schreibt so viele Teamaufgaben wie möglich auf je ein Kärtchen. Diese werden dann thematisch geclustert auf einer Pinnwand geordnet. Das Ergebnis wird von der Gesamtgruppe vervollständigt. Ergänzt werden Pfeile, Symbole..., die Zusammenhänge, Besonderheiten, Probleme u.ä. kennzeichnen.
Ergebnis:
Das entstandene Mind Map kann zur weiteren Erarbeitung einer Liste der Aufgaben- und Tätigkeitsgebiete genutzt werden.
Zum Teil werden auch Wissenslandkarten mit Hilfe von Mind Mapping erstellt.
